Mittwoch, 18. März 2015

[Rezension] James Dashner - Die Auserwählten im Labyrinth


© Carlsen
Verlag: Carlsen 
Erscheinungsjahr: 2011
Ausgabe: Hardcover 

Seiten: 496 Seiten 
Kategorie: Jugendbuch, Dystopie 
Preis: 16,99€ 
ISBN: 9783551520197



Sein Name ist Thomas. An mehr kann er sich nicht erinnern. Und er ist an einem bizarren Ort gelandet – einer Lichtung, umgeben von einem riesigen Labyrinth. Zusammen mit fünfzig Jungen, denen es genauso geht wie ihm, sucht Thomas einen Weg in die Freiheit. Der führt durch das Labyrinth, dessen gewaltige Mauern sich Nacht für Nacht verschieben, und in dem mörderische Kreaturen lauern. Doch gibt es wirklich einen Weg hinaus? Und wer hat sich dieses grauenvolle Szenario ausgedacht? Den Jungen bleibt nicht viel Zeit, um es herauszufinden... (Quelle: http://www.carlsen.de/)

Nachdem ich schon so viel Gutes über dieses Buch gehört habe und ich bereits den Trailer zum Film kenne, dachte ich mir, dass es nun auch mal an der Zeit ist das Buch zu lesen. Genau wie bei dem ersten Band der Panem Reihe wusste ich anfangs nicht recht etwas damit anzufangen. Der Schreibstil hebt sich jetzt nicht sonderlich hervor und die eigenartigen Wörter, die der Autor gewählt hat, waren in meinen Augen eher etwas befremdlich und störten den Lesefluss. Zudem wurden nur manche dieser eigenes erdachten Wörter erklärt, das ich mich noch nach Ende des Buches fragte: Warum diese Bezeichnungen? Was soll das Ganze bedeuten? 
Aber das ist leider noch nicht alles. Um das Buch und dessen Inhalt nicht völlig ins schlechte Licht zu rücken, war der Ansatz wirklich gut. Die Spannung war größtenteils vorhanden, wenn es auch viele Szenen in meinen Augen gab, die sehr voraussichtlich waren. Man ahnte schon Seiten zuvor was im nächsten Kapitel geschehen würde. Jedoch hätte der Autor einfach mehr aus dieser ganzen Labyrinth Geschichte herausholen können. 
Thomas kommt ohne Gedächtnis auf die Lichtung. Er muss sich erst noch einfinden, lernen das Ganze zu verstehen, doch schon am Abend des ersten Tages verspürt er das Bedürfnis Läufer zu werden. Nach einem etwas unglücklichen Ereignis verbringt er die Nacht im Labyrinth und wird danach tatsächlich zum Läufer ernannt. Was für ein Zufall. Die Zeit, die er dann im besagten Labyrinth verbringt, um einen Ausgang zu finden ist für mich einfach einer der langweiligen Szenen. Es passiert absolut nichts. Hier und da tauchen mal diese seltsamen Kreaturen auf, die gefährlich sind für die Lichter. Aber einen direkten Zusammenstoß gibt es nicht. 
Dabei bieten sich dem Autor hier so viele Möglichkeiten, dass er es hätte fesselnder beschreiben können. Mir ging als das Labyrinth erwähnt wurde, eine sehr bekannte Szene aus Harry Potter nicht aus dem Kopf. Thomas wurde das Labyrinth als riesig beschrieben. Mit Wänden, die bis in den Himmel reichen und sich in der Nacht verschieben. Kreaturen, die gefährlich sind und dort ihr Unwesen treiben. Läufer sogar angreifen. Im Nachhinein war ich dann ziemlich enttäuscht. 
Ein wenig hat mich die Geschichte auch an einen Film erinnert, den ich vor Jahren mal gesehen habe. Auch hier wurden unterschiedliche Menschen zusammengesteckt und sie konnten sich nicht erinnern wie sie dorthin gelangt sind. Neu ist die Idee also nicht, was ich gar nicht abwerten möchte. Doch so hat das Buch in meinen Augen ein wenig an Farbe verloren, gerade weil eben nichts wirklich Spannendes im Labyrinth passiert ist. 

Das Buch klärt zum Ende hin noch einiges auf, warum sich die Auserwählten dort befanden. Doch ob es reicht, dass ich auch den zweiten Band lesen werde kann ich im Moment nicht sagen. Allein weil mich das Buch wegen mangelnder Spannung an einigen Stellen nicht mitreißen konnte. Trotz guter Idee haperte es hier einfach an der Umsetzung, die sprachlichen Barrieren nicht zu vergessen, muss ich einfach Abstand zu dem Buch gewinnen. Vielleicht gebe ich dem zweiten Band dann noch eine Chance. 


Bewertet mit 3 von 5 Lilien 


Kommentare:

  1. Schade, dass dir der erste Teil nicht so gefallen hat. Aber vielleicht gibst du dem zweiten doch die Chance. Mir hat der erste erstaunlicher Weise recht gut gefallen. Nur habe ich viel zu schnell danach den Film gesehen, sodass ich deshalb etwas Abstand gewinnen musste. Vielleicht bedarf es halt nur einer Pause (^.^)

    LG Doreen

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    1. Sowas passiert leider aber wie ich schon sagte, schließe ich es nicht gänzlich aus mich auch an den zweiten Band zu wagen. Ich brauche, so wie du schon sagst, einfach ein wenig Abstand vom ersten Buch und vielleicht kann ja auch der Film mich überzeugen, den zweiten Band zu lesen. Im Moment aber habe ich da nicht die richtige Motivation für.

      Fühl dich gedrückt!

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