Dienstag, 28. Oktober 2014

[Rezension] Manel Loureiro - Apokalypse Z: Dunkle Tage


© Heyne
Verlag: Heyne
Erscheinungsjahr: 2014
Ausgabe: Broschur 

Seiten: 400 Seiten 
Kategorie: Endzeit 
Preis: 14.99€ 
ISBN: 9783453316379




Seit ein geheimnisvolles Virus aus Russland die Menschen in blutrünstige Zombies verwandelt hat, liegt Europa in Schutt und Asche. Nur auf der Kanareninsel Teneriffa soll ein normales Leben noch möglich sein. Eine kleine Gruppe Überlebender – darunter ein junger Anwalt, der das Ende der Welt in seinen Tagebuchaufzeichnungen dokumentiert – macht sich auf den Weg dorthin. Doch zwischen ihnen und der Insel der Seligen steht eine Armee von Toten. Und in diesen dunklen Tagen sind die Toten schneller als die Lebenden! (Quelle: http://www.randomhouse.de/heyne/)

Ganz unerwartet erreichte mich dieses Buch vom Heyne Verlag als Rezensionsexemplar und brachte mich in eine etwas missliche Lage. Da es der Nachfolger von Apokalypse Z ist und ich den Band noch nicht gelesen habe, wusste ich nicht ob ich den zweiten Band nun lese werde. Letztendlich habe ich mich dann doch dafür entschieden. 
In das Geschehen einzufinden war gar nicht so schwer wie ich anfangs dachte, da ich ja nur im Groben wusste, worum es sich im ersten Band handelt. Hier bekommt das Buch nämlich schon seinen ersten Pluspunkt. Denn im ersten Kapitel wird in groben Zügen noch mal alles zusammengefasst, was sich in Apokalypse Z ereignet hat. Ein kleiner Rückblick sozusagen. Das hat es mir ermöglicht mich leichter mit der Handlung auseinander zu setzen. 
Was den Schreibstil anbelangt, ist jener wirklich angenehm und flott zu lesen. Die Sichtweise wechselt hier allerdings Kapitelweise. Mal wurde in der Ich-Perspektive geschrieben, immer dann wenn aus der Sicht des Anwalts erzählt wird, und dann wenn andere Personen ins Spiel kamen hat der Autor in der dritten Person geschrieben. Da es aber nicht mittendrin gewechselt hat, war es somit auch nicht zu verwirrend, wenn ich es auch sehr ungewöhnlich finde. 
Ein weiterer Pluspunkt, der mir wirklich gut gefallen hat an dem Buch war ein kleines Kapitel am Anfang. Hier hat der Autor sich die Mühe gemacht auch mal aus der Sicht eines Untoten zu schreiben. Es hat mich sehr fasziniert, mal einen Einblick in die „Denkweise“ eines solchen Wesens zu werfen. Er hat die Sichtweise in meinen Augen wirklich gut rüberbringen können. 
Die Charaktere, die man sicher schon aus Band eins kennt, waren mir gleich auf sympathisch. Man merkt gleich, dass die vier eine sehr enge Bindung zu einander haben und sie für einander Familie sind. Auch der Kater, der immer wieder im Buch auftaucht macht das ganze Szenario realistischer.

Auch wenn man Band eins nicht kennt, kann man den Nachfolger dank des kleinen Rückblicks getrost lesen. Da es ein sehr mysteriöses Ende hatte, wartet man schon gespannt auf den hoffentlich dritten Band, der das Ende aufklärt. 


Bewertet mit 3,5 von 5 Lilien


Kommentare:

  1. Hallo, :)
    das klingt doch sehr vielversprechend. :) Ich schaue mir das gleich mal näher an, allerdings fange ich doch eher mit dem ersten Band an.^^

    Liebe Grüße,
    Marina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey,
      ja das würde ich auch empfehlen ^^ ich hätte ja auch mit dem ersten angefangen, wenn der Verlag den zweiten nicht schon geschickt hätte. Aber ich fand den zweiten Band gar nicht schlecht, und hab schon von einigen gehört das der erste auch richtig gut sein soll. Ich bin gespannt, wie du ihn findest.

      Fühl dich gedrückt!

      Löschen

Ich freu mich immer über Eure Kommentare, also traut Euch und lasst mir Eure Meinung, Grüße oder was auch immer Euch einfällt da. Die Kommentare erscheinen, wenn ich sie freigeschalten habe. Viel Spaß!