Sonntag, 13. April 2014

[Rezension] Jeanine Krock - Der Blutkristall


© Egmont Lyx
Verlag: Egmont Lyx
Erscheinungsjahr: 2009
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 341 Seiten
Kategorie: Romantasy
Preis: 8.99€
ISBN: 9783802584343
Die Vampirin Vivianne Causantín ist im Besitz des sagenumwobenen Blutkristalls. Der Rubin ist ein altes Familienerbstück, das aus der Welt der Feen stammt und unvorstellbar wertvoll ist. Außerdem verleiht er seinem Besitzer magische Kräfte und darf deshalb nicht in die falschen Hände geraten. Doch eines Tages bricht ein Unbekannter in Viviannes Wohnung in Paris ein und stiehlt den Kristall. Vivianne muss alles daran setzen, ihn wiederzufinden. Hilfe erhält sie von dem gut aussehenden Vampir Morgan, der schon bald tiefere Gefühle in ihr weckt. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, und die Spur führt sie nach Berlin … (Quelle: http://www.egmont-lyx.de/)

Das Erste, was ich gern loswerden möchte ist, die Cover der Reihe sind unbeschreiblich schön. Jedes einzelne ist einzigartig, fantastisch, mystisch und irgendwie auch verträumt. Der erste Eindruck, wenn man die Cover betrachtet, ist wohl, dass es in diesen Büchern um eine Welt geht, die friedlich und ohne Gefahren einhergeht. Aber weit gefehlt, es geht hier zwar um Elfen und Feen aber auch um Vampire, die hier als Dunkelelfen bezeichnet werden. Die Bücher sind also nicht ganz so friedlich wie das Cover es vermuten lässt.
In diesem Band geht es um Vivianne, die einen Rubin, den Blutkristall, hüten soll und der ihr gestohlen wird. Gemeinsam mit dem Vampir Morgan macht sie sich auf die Suche. Unterstützt wird sie zudem noch vom Lichtelfen Cyron und dem Raben Nabrah, die mehr gemein haben als man zuerst vermutet.
Vivianne war mir gleich auf sympathisch. Zwar lebt sie im Pariser Chic aber dennoch wirkt sie auf mich nicht aufgesetzt oder ähnliches. Wenn sie zu Anfang auch ein wenig verwöhnt rüber kommen mag, so lässt sie sich schnell auf die Umstände ein und man merkt, dass in ihr nicht die kleine verwöhnte Prinzessin steckt. Vivianne ist es wichtig eigenständig zu sein und nicht bei jedem Problem ihre Brüder zu rufen, die sie nur als kleine Schwerster sehen.
Morgan hingegen war mir zuerst etwas unsympathisch, warum, kann ich nicht genau sagen. Ich war ihm gegenüber etwas misstrauisch aber das hat sich im weiteren Verlauf schnell gelegt, als man mehr über ihn erfahren hat. Man blickt hinter seiner Fassade und beginnt diesen Charakter schnell zu verstehen.
Die Geschichte selbst war nun nicht außerordentlich spannend. Sicher war es interessant, den Figuren auf ihrer Suche nach dem Kristall zu folgen aber trotz den spannenden Einlagen, die die Autorin hier und da eingebaut hat, wurde ich einfach nicht mitgerissen. Alles war ein bisschen Fade und zog sich beim Lesen dahin.

Der dritte Band, ließ sich zwar weit aus besser lesen als sein Vorgänger „Die Sternenseherin“ und war auch etwas interessanter. Mich hat es allerdings nicht in seinen Bann ziehen können, mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt, um mit dem Buch warm zu werden. Ich bin gespannt, was der vierte Band mit sich bringt. Allerdings sind meine Erwartungen nach den letzten Bänden nicht allzu hoch.


Bewertet mit 3 von 5 Lilien


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