Freitag, 14. März 2014

[Rezension] Thea Lichtenstein - Maliande: Der Ruf des Drachen


© Goldman
Verlag: Goldmann
Erscheinungsjahr: 2008
Ausgabe: Broschur
Seiten: 446
Katagorie: High Fantasy
Preis: 12.95€
ISBN: 9783442467112
Nach dem Zerfall des magischen Verbunds bringt die geheimnisvolle Flüssigkeit namens Maliande das uralte Machtgefüge von Rokals Lande durcheinander: Plötzlich erforschen Menschen die Magie, und die verschollen geglaubten Drachen ziehen am Himmel wieder ihre Kreise. Inmitten dieser Wirren verschlägt es den jungen Nahim in ein namenloses Tal, wo er sich in die Heilerin Lehen verliebt. Doch weder Lehen noch Nahim ahnen, wie eng ihr Schicksal mit dem Geheimnis des Maliandes verbunden ist, und dass sie längst in tödlicher Gefahr schweben. Denn Horden von Orks, einst die willenlosen Sklaven des Verbunds, sind auf der Suche nach einer neuen Heimat. Und hinter ihnen schließt der Winter die letzte Pforte des Tals.  (Quelle: http://www.randomhouse.de/goldmann/)

Maliande ist eine magische Flüssigkeit, wie man erst sehr spät erfährt. Das Buch beschäftigt sich weit aus mehr mit der romantischen Beziehung zwischen Nahim und Lehen. Drachen, Magie und Kämpfe wie man es von einem High Fantasy Roman erwartet, tauchen erst am Ende des Buches auf. Die vorherigen Seiten, gehen einher mit Reisen und alltäglichen Geschehnissen wie sie die Charaktere erleben.
Das Buch hat eine Seitenzahl von etwas 450 Seiten. Weit über die Hälfte kam die Geschichte nicht wirklich in Fahrt, es war mehr ein dahindümpeln und aufnahme von, meiner Meinung nach, unwichtigen Informationen. Viel zu spät kamen dann auch endlich mal die Fantasy Elemente ins Spiel. Plötzlich tauchte ein Drache auf, Maliande wurde erwähnt und genutzt, es wurde jedoch nicht weiter darauf eingegangen.
Zwar hat es mich nun nicht sehr gestört, dass es mehr um die Beziehung beider Liebenden ging. Dennoch hätte ich mir mehr Aufregung und Abenteuer gewünscht. Denn das, was im Klappentext beschrieben wird, verspricht einen High Fantasy Roman mit viel Magie und anderen typischen Elementen. Ich möchte nicht sagen, dass diese nicht vorhanden sind, nur, sind sie ziemlich mager gehalten. 


Im Roman stand mehr die Romanze im Vordergrund als die Abenteuer. Wen das nicht stört, für den ist das Buch vielleicht sogar ganz interessant. Wer allerdings auf Schlachten wie in Herr der Ringe oder ähnlichen High Fantasy Romanen hofft, der wird leider enttäuscht. Auch wenn es für mich ganz gut zu lesen war, so werde ich mir die anderen zwei Bände wohl nicht kaufen.


Bewertet mit 3 von 5 Lilien



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