Montag, 10. Februar 2014

[Rezension] Kelley Armstrong - Die dunklen Mächte: Schattenstunde


© Knaur
Verlag: Droemer Knaur
Erscheinungsjahr: 2013
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 416 Seiten
Kategorie: Jugendbuch/Urban Fantasy
Preis: 8.99€
ISBN: 9783426507803



Ich heiße Chloe Saunders, und mein Leben wird nie mehr so sein, wie es einmal war. Ich wollte immer eine ganz normale Jugendliche sein. Doch heute weiß ich nicht einmal mehr, was das ist, normal sein. Alles begann an dem Tag, an dem ich meinen ersten Geist sah – und er mich. Nun kommen immer mehr Tote auf mich zu. Und da das alles andere als normal ist, wurde ich nach Lyle House geschickt – angeblich ein Heim für verhaltensauffällige Jugendliche. Aber da steckt mehr dahinter. Und die anderen Jugendlichen hier sind auch nicht einfach nur durchgeknallt. Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich muss versuchen, den dunklen Geheimnissen auf die Spur zu kommen. Denn nur so kann ich die Toten, die immer näher kommen, zum Schweigen bringen … (Quelle: http://www.droemer-knaur.de/home)

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Besser als ich erwartet hatte, denn Geister und Nekromantie war noch ein eher unbekanntes Gebiet für mich. Auf das Buch bin ich gestoßen durch das schöne Cover, was mir bei der Hardcover Variante wesentlich besser gefällt als beim Taschenbuch. Auch das Innere wird geschmückt von Nebelschwaden, die sich durch das Buch ziehen. Allerdings nur bei den Kapitelanfängen.
Das Buch war flüssig und dadurch auch schnell zu Lesen. Die Geschichte wird aus Chloe’s Sicht erzählt und bleibt die Kapitel über beständig. Das Buch hat wie ich finde eine angenehme Seitenzahl von 403 Seiten plus zwei zusätzliche Seiten aus dem zweiten Teil „Seelennacht“. Das Einzige, was mich ein wenig an dem Schreibstil gestört hat, war das häufige „Yeah“ auch wenn es zur Jugendsprache gehört und den Text wohl etwas angleichen sollte, war es mir doch ein wenig zu viel, zu nervig und auch zu unpassend zum Thema.
Im ersten Teil erfährt man einiges über das Leben von Chloe. Wie sie lebte, wo sie zur Schule ging, welche Freunde sie hat und ihre Vorliebe für Filme. So versucht sie auch ihre Ängste unter Kontrolle zu bekommen. Indem sie sich vorstellt, die Ereignisse wie einen Film abzuspielen. Ein weiterer Pluspunkt. Denn das macht den Hauptcharakter lebendiger und man kann sich besser in ihre Situation hinein versetzen.


Das Buch fängt schon im Prolog spannend an und hält diese Spannung auch weiterhin. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für Geister interessiert. Zwar hat das Buch nicht einen durchgängigen Gruselfaktor, weist aber einige schaurige Stellen auf, an denen selbst ich Gänsehaut bekommen habe. Wer neugierig geworden ist, sollte sich eventuell überlegen gleich alle drei Bände zu kaufen, denn schon „Schattenstunde“ hatte einen bösen Cliff.


Bewertet mit 3,5 von 5 Lilien

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